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Sammelbegriff für mehrere zur Familie der Hasen gehörende Gattungen und Arten.



Anatomie, Physiologie und VerhaltenBearbeiten

Kaninchen gehören nicht zu den Nagetieren, wie oft angenommen wird, sondern bilden eine eigene Gruppe innerhalb der „Hasenartigen“ und sind auch mit dem Feldhasen nur weitläufig verwandt, weshalb sie auch ganz andere Lebens- und Verhaltensweisen haben. Sie stammen von Wildkaninchen ab, die selbstgegrabene Erdhöhlen benutzen, um darin ihre Jungen aufzuziehen und sich bei Gefahr oder Schlechtwetter zu verstecken. Deshalb sind sie keine ausdauernden Läufer, sondern Fluchttiere, die sich bei Gefahr in der nächstbesten Höhle verstecken. Diesem angeborenen Trieb muß man als Halter Rechnung tragen und ihnen Versteckmöglichkeiten anbieten und Rückzugshöhlen, um die Jungen aufzuziehen. Ein Merkmal, das sie mit den Nagetieren gemeinsam haben sind die vorderen Schneidezähne, die ständig nachwachsen und abgerieben werden müssen. Wenn kein geeignetes Material zur Verfügung steht, kann es vorkommen, das die Zähne immer länger werden und das Tier verhungert, weil es nichts mehr fressen kann. Kaninchen sind reine Pflanzenfresser und haben einen sogenannten Stopfmagen. Das heißt, der Magen hat keine eigene Peristaltik, die die Nahrung weiterbefördert und durchmischt, sondern das gefressene Futter schiebt den vorherigen Futterbrei weiter in den Darm. Deshalb müssen die Tiere ständig Nahrung zur Verfügung haben, weil es sonst zu Verdauungsproblemen führt, wenn eine Nahrungsmenge zu lange im Magen verbleibt. Eine weitere Besonderheit ist ihr Dickdarm, der sehr groß ist und einen erheblichen Teil des Verdauungsapparates ausmacht. Dort werden vor allem zellulosehaltige Futtermittel aufgespaltet und verarbeitet. Der Kot aus dem Blinddarm hat eine andere Beschaffenheit als der normale Darmkot und wird gesondert abgesetzt. Diesen Blinddarmkot nehmen die Tiere oft nochmals auf, um ihn ein zweites Mal zu verdauen und möglichst alle Nährstoffe herauszuziehen.


Haltung allgemeinBearbeiten

Kaninchen sind eigentlich ausgezeichnete Selbstversorgertiere, weil man sie sehr gut allein mit selbst erzeugten und/oder wild wachsenden Pflanzen ernähren kann und sie dabei auch zuchtfähig und vital bleiben.

Aufgrund dessen kann man sie auch ganzjährig halten und ernähren, sodaß man immer einen lebendigen Nahrungsvorrat hat, der bei Bedarf schnell und in kleinen Mengen zur Verfügung steht. Ganz im Gegensatz zu größeren Tieren, die, einmal geschlachtet, eine große Menge Fleisch erbringen, welches sofort verarbeitet und konserviert werden muß.

Ein weiterer Vorteil liegt darin, das man Kaninchen selbst schlachten und zubereiten kann; also weder eine tierärztliche Fleischbeschau stattfinden muß noch ein gewerblicher Fleischer/Metzger die Schlachtung vornehmen muß, wie das bei größeren Haustieren vorgeschrieben ist. Trotzdem müssen natürlich die erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten bezüglich der Schlachtung beim Selbstversorger vorhanden sein!


Im Gegensatz zu den meisten anderen Nutztieren, die eine mehr oder weniger große Zufütterung an Getreide- und anderen Nährstoffen, die der Selbstversorger oft zukaufen muß, brauchen, um gesund zu bleiben, kann man Kaninchen jahrelang ausschließlich ohne zugekaufte Futtermittel ernähren, da sie immer noch dem Wildtier Kaninchen sehr ähnliche Bedürfnisse haben.

Sie sind somit keine Nahrungskonkurrenten zum Menschen, wie z.B. Hühner, die ja einen großen Anteil getreide- und eiweißhaltige Futtermittel brauchen. Einzige Ausnahme sind Angora-Kaninchen, die durch die Schur ständig neues Fell bilden müssen und deshalb Hochleistungstiere mit besonderen Ansprüchen sind!

In bestimmten Fällen ist allerdings eine Zugabe von Getreide auch bei normalen Kaninchen günstig, um die Leistungsfähigkeit zu verbessern. Andererseits kann es auch notwendig sein, bei Auftreten von Kokzidiose im eigenen Bestand oder der Region ein mit Kokzidiostatika versetztes Futtermittel ergänzend einzusetzen, da die Kokzidiose oftmals kaum anders bekämpft werden und ein sehr hoher Prozentsatz vor allem von Jungtieren dieser zum Opfer fallen kann.

Nicht unerwähnt soll bleiben, das Kaninchenmist ein sehr guter Gartendünger ist, also auch zur günstigen Bodenverbesserung eingesetzt werden kann.


UnterbringungBearbeiten

Kaninchen stellen an die Unterkunft keine besonderen Ansprüche. Enge Boxen, die noch weitgehend üblich sind, sind aus tiergesundheitlichen und ethischen Gründen jedoch abzulehnen! Kaninchen sind Gruppentiere und sollten in Kleingruppen von mindestens 2 Tieren gehalten werden und ein Minimum an Bewegungsfreiheit und auch Rückzugsmöglichkeit haben! Die Unterbringung kann in den einfachsten behelfsmäßigen Ställen, egal ob aus Holz, Stein oder anderen Materialien, die man selbst bauen kann, erfolgen, da sie sehr wetterfest und kälteunempfindlich (nach langsamer Gewöhnung !) auch bei sehr tiefen Temperaturen sind. Ja selbst in Freigehegen, die entsprechend eingerichtet sind, können sie problemlos gehalten werden. Insbesondere brauchen sie keine Wärmedämmung, eher muß man sie vor zu großer Hitze schützen, wenn sie keine selbstgegrabenen Erdhöhlen haben, die eine kühle Umgebung im Sommer und eine relativ warme Unterkunft im Winter bieten. Der Stall sollte also so beschaffen sein, das die Temperatur im Sommer möglichst nicht auf die 30°-Marke ansteigt und die Tiere nicht ständiger Sonneneinstrahlung ausgesetzt sind. Andererseits sind irgendwelche dunklen Schuppen ohne Sonnenlicht ebenfalls ungeeignet, da die Tiere einen gewissen Sonnenlichtanteil brauchen. Es muß also dafür gesorgt werden, das die Tiere sowohl stundenweise Licht und Sonne bekommen, sich aber auch größerer Hitze entziehen können. Am besten ist es, wenn im Sommer der Stall Morgen- und/oder Abendsonne direkt einfangen kann, Mittagssonne aber nicht hineinfallen kann. Im Winterhalbjahr ist Mittagssonne natürlich günstig, wenn es sich baulich einrichten lässt, den Stall zu drehen. Wichtig ist, das die Tiere immer frische Luft haben, also auch hier wieder keine engen Boxen in irgendwelchen dunklen Schuppen! Ständige Zugluft ist natürlich zu vermeiden, ebenso wie ständig hohe Luftfeuchtigkeit wie z.B. bei der Haltung in irgendwelchen feuchten Kellern.

Um Kaninchen einigermaßen artgerecht zu halten gibt es mehrere Möglichkeiten: -Gehege ( Außen-, Innen- oder kombiniert) -Laufstall -Boxenstall

Natürlich kommen auch, je nach vorhandenen Möglichkeiten oder Notwendigkeiten , Kombinationen oder zeitweilige Wechsel zwischen diesen Haltungsformen in Frage.

GehegehaltungBearbeiten

Außengehege: Ein Außengehege muß entsprechend der Anzahl der Tiere eine genügend große Fläche haben. Minimum wäre pro Tier ein Quadratmeter, besser wäre natürlich mehr. Diese Fläche muß gegen Unterwühlen durch die Kaninchen von innen und ebenfalls von außen durch Raubtiere geschützt werden, was einigen Aufwand bedeutet. Kaninchen können sehr gut graben und ein Zaun sollte ca. 50cm tief in die Erde reichen. Möglich ist auch, den gesamten Auslaufboden in etwa 30cm Tiefe mit Drahtgitter auszulegen und dann Erde aufzufüllen. Oberirdisch muß der Zaun, wenn das Gehege nicht überdacht oder übernetzt ist, gegen das Übersteigen/Überspringen gesichert sein. Füchse können sehr gut springen und klettern, bis etwa 2m hoch! In einem sehr großen Gehege, das durch einen tiefreichenden Zaun gesichert ist, können die Tiere sich selbst Höhlen graben und brauchen dann keine Unterkünfte mehr. Bis dahin sollten sie aber geeignete trockene Unterschlupfe haben, die man dann später entfernt oder zu Futterstellen und Aussichtspunkten umfunktioniert. Eine andere Möglichkeit wäre, den Tieren künstliche Höhlenlandschaften zu errichten. Schon ein großer Holzhaufen von Ästen und Zweigen, mit einer festen, gut befestigten Plane kann eine geeignete Unterkunft darstellen und ist recht einfach und preiswert herzustellen. Natürlich kann man den Tieren auch eine weitläufige Wohnlandschaft aus alten Kisten usw. anbieten, die man miteinander durch einfache Dächer und Röhren verbindet. Hier ist der Fantasie des Halters keine Grenze gesetzt. Wichtig ist nur, das jegliches Baumaterial natürlichen Ursprungs ist, da die Tiere gern alles annagen! Behandeltes Holz, zerkleinerbare Kunststoffe oder ähnliches Material ist ungeeignet und kann zu schweren Verdauungsschäden mit Todesfolge führen! Ein oder zwei Bäume sollten als Schattenspender im Gehege vorhanden sein, andernfalls sollte man ihnen auch außerhalb der Wohnhöhlen zumindest geschützte Plätze zur Verfügung stellen, sodaß sie sich auch oberirdisch sicherer fühlen können. Strohmatten oder ähnliches, außerhalb des Zaunes angebracht, bieten einen guten Wind- und Sichtschutz und die Tiere können so auch bei schlechtem Wetter aktiver sein.

In einem möglichst großen Gehege werden sich die Tiere am wohlsten fühlen, kommt das doch ihren natürlichen Instinkten und Bedürfnissen am nächsten. Allerdings hat die Haltung in großen Gehegen auch Nachteile: Die Tiere werden dort kaum eine Beziehung zum Halter aufbauen, was die gezielte Zucht und das Einfangen schwierig macht. Selbst wenn die Tiere am Fütterungsplatz erscheinen und man ihnen dort auch nahe kommt, werden sie sich kaum fangen lassen. Eine Wurfkontrolle in selbstgegrabenen Höhlen sowie die Entfernung toter Jungtiere oder kranker Alttiere ist dort auch nur unter hohem Aufwand möglich. Weiterhin wird in einem Gehege, das nicht extrem groß ist, nach mehr oder weniger langer Zeit der Bodenbewuchs abgefressen oder zerscharrt sein, weshalb man dort dann geeignetes Material als Einstreu zur Verfügung stellen muß, um das Gelände sauber halten zu können. Zur Eindämmung des Befalles mit Parasiten muß der Boden und die Einrichtung des Geheges regelmäßig behandelt oder ausgetauscht werden, was mit hohem Aufwand verbunden ist.

Innengehege: Innengehege bilden eine gute Alternative, wenn man die Tiere einigermaßen artgerecht, aber nicht so aufwändig wie im Außengehege halten kann oder möchte. Als Innenraum für ein Gehege bieten sich helle Gebäude oder –teile an, die zumindest stundenweise direktes Sonnenlicht erhalten und mindestens ein weit zu öffnendes Fenster haben. Auch hier gilt wieder: so groß wie möglich, wobei man hier auch ohne riesige Bodenfläche den Lebensraum groß halten kann, indem man 2 oder mehr Ebenen einbaut und so den Luftraum mit nutzt, was für die Lebensqualität der Tiere sehr gut ist. Natürlich ist hier der Aufwand zum Bau und Sauberhaltung nicht so groß wie im großen Außengehege. Die Raubtiersicherheit ist hier im Allgemeinen auch gegeben, wenn man z.B. das offene Fenster mit einem geeigneten Drahtgitter verschließt. So haben die Tiere das ganze Jahr über ein gutes Klima ohne große Temperaturschwankungen. Im Innengehege muß natürlich ein gut zu reinigender Boden vorhanden sein. Holzbretter, noch besser OSB-Platten, die feuchteresistent sind, wären gut geeignet. Notfalls wären auch Stein-,Beton- oder Fliesenböden geeignet. Diese müssen aber sehr hoch mit Einstreu versehen werden, weil die Tiere bei ihrem Bewegungsdrang ausrutschen würden und sich verletzen können, wenn sie auf dem glatten Boden herumlaufen. Eine Kombination von wasserundurchlässigem Beton- oder Ziegelboden mit darauf aufliegenden Holzbrettern, die den Urin durchlassen, ist auch möglich. Der Urin sollte dann allerdings irgendwohin abfließen können. Als Inneneinrichtung sind, entsprechend der Anzahl der Tiere, Höhlen und Durchschlupfe zu installieren sowie zur Vergrößerung des Lebensraumes erhöhte Sitz- und Liegeflächen. Gut geeignet zur Ausgestaltung sind auch gebündelte Zweige von Obstbäumen und –sträuchern, anderen Laub- und Nadelbäumen oder zumindest ein paar Kisten oder Tonröhren, die im Gehege noch zusätzlich verteilt werden. Die Zweige haben den Vorteil, das die Tiere sie auch, wie in der Natur, als Nagematerial und sogar Futter nutzen können. Um die Tiere zu mehr Bewegung (Klettern, „Männchen machen“) anzuregen, empfiehlt es sich, immer einen Teil der Nagematerialien und des Heus so hoch anzubringen, das sie diese nur knapp erreichen können.

Kombinierte Innen- und Außengehegehaltung: Hat man die Möglichkeit, z.B. durch einen Mauerdurchbruch oder eine Tür, ein Innengehege mit einem Außengehege zu verbinden, so bietet sich hier eine hervorragende Kombination an. Man kann in diesem Fall die Kaninchen über Nacht im Innenbereich einsperren und sie tagsüber, wenn z.B. Beutegreifer weniger zu befürchten sind, draußen herumlaufen lassen. Dadurch läßt sich ein Teil des baulichen Aufwandes für die Sicherung des Geheges sparen. Zugleich hat man auch eine bessere Kontrolle über die Tiere, da sich diese durch Futtergaben im Innenbereich schnell daran gewöhnen, „auf Kommando“ herein zu kommen. Ein paar Körner wirken da Wunder. So kann man gewährleisten, das die Tiere zutraulich bleiben und auch die Gesundheitskontrolle usw. ist besser zu handhaben, genau so wie das Einfangen. Auch wenn das Außengehege groß ist, sollte man das Innengehege nicht zu klein bemessen, denn die Tiere sind auch nachts aktiv und müssen, wenn sie drinnen sind, noch genügend Platz haben, um sich aus dem Weg gehen zu können.

LaufstallhaltungBearbeiten

Hat man weder den Platz noch die Möglichkeit ein Gehege zu bauen, so ist ein Laufstall die einzige Alternative, um die Tiere noch einigermaßen artgerecht zu halten. Als Vorbild dient hier eine Abwandlung des herkömmlichen, aus mehreren einzelnen Boxen neben- und übereinander gebauten Boxenstalles. Man kann einen gebrauchten Boxenstall umbauen, indem die Zwischenwände und -böden entfernt werden. Notfalls muß die gesamte Konstruktion verstärkt werden, da die Zwischenelemente oft zur Stabilität des ganzen Stalles beitragen. Statt der Trennwände werden dann Sitz- und Liegeflächen, die man durch Laufbretter verbindet, in verschiedenen Höhen angebracht. Dabei muß man beachten, das die Liegeflächen so groß sind, das sich 2-3 Tiere nebeneinander ausstrecken können, denn sie liegen gern aneinander gekuschelt und dösen gemeinsam. Auch Heuraufen sowie Befestigungsmöglichkeiten für Zweige sollten in verschiedenen Höhen angebracht werden, um die Tiere zu verschiedenen Bewegungen zu animieren. Gerade auf kleiner Grundfläche müssen die Tiere viel Bewegungsmöglichkeiten nach oben haben, um sich aus dem Weg gehen zu können und sich zu bewegen. Ausreichende Bewegung ist ein wichtiger Faktor zur Gesunderhaltung! Wer einen neuen Laufstall baut, sollte die Tiefe ruhig etwas großzügiger wählen. Die herkömmlichen Boxenställe sind meistens 70-80cm tief. Der Laufstall kann ruhig 90 bis100cm tief sein, weil dann ein besseres Platzangebot herrscht. Vor allem die Wurfhöhlen sollten großzügig bemessen werden, damit die Häsinnen ein ordentlich gepolstertes Nest bauen können. Wichtig ist auch, das zwischen Stallboden und der ersten „Etage“ in der Zeit des Säugens der Jungtiere keine Laufbretter vorhanden sind, da die Jungen sonst ständig der Mutter hinterherrennen. Die säugende Häsin muß aber die Möglichkeit haben, selbst zu entscheiden, wann sie ihre Jungen säugt und in der restlichen Zeit ihre Ruhe haben, um zu fressen und zu ruhen. Zu tief sollte der Stall aber auch nicht sein, weil man ihn dann schlechter reinigen kann. Zur Inneneinrichtung sollten neben den genannten Sitz- und Liegeflächen mit Verbindungsbrettern auch evtl. ein oder zwei Röhren oder Tunnel gehören, die man günstigerweise in der Mitte des Stalles anbringt und verschließbar sind. In Kombination mit einer Zwischenwand aus Holz oder Draht, entweder herausnehmbar oder auch ständig vorhanden, bietet sich so die Möglichkeit, zwei getrennte Abteile zu erhalten. Der Vorteil besteht darin, das man z.B. zum Ausmisten die Tiere auf einer Seite einsperren kann und sie beim Ausmisten nicht in die Quere kommen oder gar herausspringen. Ist eine Seite gereinigt und eingestreut, können die Tiere leicht in diese Abteilung getrieben werden um dann die zweite Abteilung zu reinigen. So bleibt dem Halter und den Tieren einiges an Stress erspart. Zwei getrennte, aber bei Bedarf miteinander verbundene Abteile sind auch von Vorteil, wenn man 2 Gruppen halten möchte. Mütter mit Jungtieren bis etwa 3 Monate können in einem gemeinsamen Großabteil gehalten werden, vor der Geschlechtsreife müssen dann die jungen Rammler von den weiblichen Tieren getrennt werden. Die jungen Rammler können evtl. noch eine Weile, mit Glück vielleicht sogar bis zur Schlachtung gemeinsam gehalten werden. Sollte es in der Rammlergruppe mit zunehmendem Alter doch zu Beißereien kommen, so muß für jeden ein einzelnes Abteil zur Verfügung gestellt werden. Diese Trennung der Rammler ist die einzige vertretbare Situation, in der Kaninchen alleine gehalten werden sollten.

BoxenhaltungBearbeiten

Aus ethischen Gründen ist eine Einzelhaltung von Kaninchen nur für geschlechtsreife Rammler zu akzeptieren. Man sollte aber auch hier den Tieren ein Mindestmaß an Bewegungsfreiheit und Kontaktmöglichkeiten zu den Artgenossenen gewähren. Ein Einzelstall sollte mindestens 1,50m lang sein, um den Tieren einige Schritte und Hoppelsprünge zu ermöglichen.. So kann das Tier auch beim Füttern oder Ausmisten ausweichen und sich zurückziehen. Eine kleine Fluchthöhle im Stall gibt dem Tier noch mehr Sicherheit. Hält man einen einzelnen Zuchtrammler, so sollte er zumindest Sichtkontakt zu den weiblichen Tieren haben. Ein festes Drahtgitter ist dabei sehr wichtig! Kaninchen können sich durch Holz recht schnell hindurchnagen und wenn man Pech hat, hat man ungewollten Nachwuchs. Mehrere männliche Jungtiere können meist nach der Trennung von den Müttern und Schwestern noch eine zeitlang gemeinsam gehalten werden. Es kann aber vorkommen, das sie plötzlich von einem Tag auf den anderen mit Beißereien anfangen. Für diesen Fall muß rechtzeitig vorgesorgt sein und man muß sie sofort in einzelne Ställe umsiedeln, um schwere Verletzungen zu vermeiden. Aber auch hier sollten sie wenigstens Sichtkontakt zu anderen Kaninchen haben, um sie nicht allzu sehr unter der Einzelhaltung leiden zu lassen. Es versteht sich von selbst, das man den Jungrammlern ebenfalls ein genügend großes Abteil zur Verfügung stellt. Kleine Boxen, in denen die Tiere sich grade mal ausstrecken können, sind auf keinen Fall auch nur annähernd artgerecht!

Bei allen Haltungsformen sollte man gleich beim Bau und der Einrichtung darauf achten, das möglichst alle Einrichtungsgegenstände, Höhlen, Laufbretter usw. leicht entfernt und gereinigt werden können, genau so wie Stall- und Gehegeböden.

Egal, für welche Haltungsform man sich entscheidet, immer sollte das Wohl der Tiere im Vordergrund stehen! Um dieses zu erreichen, muß man sich mit den angeborenen Bedürfnissen der Tiere vertraut machen und diese möglichst weitgehend in seine Tierhaltung einfließen lassen. Nur Tiere, die entsprechend ihren Bedürfnissen gehalten werden, sind auf Dauer gesund und leistungsfähig!


FütterungBearbeiten

Kaninchen sind reine Pflanzenfresser. Sie bevorzugen die Blätter von Wildgräsern und -kräutern, sowie von Sträuchern und Bäumen. Hinzu kommen natürlich auch Blätter von Kulturpflanzen. Daneben brauchen sie ständig frisches Wiesenheu und natürlich Wasser. Die Zweige und Blätter von Sträuchern und Bäumen dienen nicht nur als Nahrung, sondern sind auch wichtig zum Abschleifen der Vorderzähne sowie als Gerbstofflieferanten für die Darmflora. Mit der Verfütterung dieser Zweige liefert man nicht nur Nährstoffe, sondern beugt auch Verdauungskrankheiten vor! Diese Tatsache wird immer noch sehr oft ignoriert in der Kaninchenhaltung. Angenagte Stalleinrichtungen und immer wieder auftretende Verdauungsstörungen sind deshalb vorprogrammiert. Natürlich kostet es etwas mehr Zeit, täglich Zweige zu schneiden und den Tieren vorzulegen, und sie kommen oft auch lange Zeit ohne diese zurecht. Aber mindestens 1-2x pro Woche sollte man sich die Zeit dazu nehmen um ihnen dieses wichtige Futtermittel vorzulegen. Eine bessere Gesundheit und auch psychisches Wohlbefinden der Tiere ist der Dank, gehört es doch zu ihren angeborenen Verhaltensweisen, zu Nagen und Zweige und Äste zu entrinden! Auch der Langeweile wird so vorgebeugt, die sich vor allem in kleineren Ausläufen oder Ställen schnell einstellen und zu Beißereien führen kann. Mit dieser oben genannten Ernährung ist zumindest im Sommerhalbjahr die Grundversorgung gewährleistet. Tiere, die keine Leistung bringen müssen (Wachstum, Trächtigkeit oder Säugen) kommen mit dieser Fütterung monatelang aus und bleiben gesund. Eine Fütterung von Getreide oder Kartoffeln oder gar altem Brot ist unnötig und führt schnell zur Verfettung, vor allem in Stallhaltung, wo die Tiere sich nicht ausreichend bewegen können.

Im Winterhalbjahr ist die Fütterung von frischem Grün naturgemäß schwierig und man muß auf eine Winterfütterung umstellen. Dieses hat langsam und vorsichtig über 2 Wochen zu erfolgen, weil sonst Verdauungsprobleme entstehen können. (Die gleiche Vorsicht muß natürlich auch bei der Umstellung von Winter- auf Sommerfutter walten!) Man beginnt im Herbst damit, den Anteil an Wiesengrüngut zu reduzieren und legt dafür verstärkt Blätter von geernteten Kulturpflanzen vor. Dafür kommen z.B. Möhrenlaub, Kohlblätter, Blätter von Knollenfrüchten (Rote Beete, Rüben, Mangold usw.) in Frage. Ebenso kann man z.B. Falläpfel mit anbieten. In der zweiten Woche wird die Gabe von Grasschnitt weiter reduziert und angefangen, kleinere Stücke von Kohlrabi, Möhren, Rüben usw. zu füttern. Nach 2 Wochen hat sich die Verdauung im Allgemeinen auf die neue Nahrung umgestellt und kann problemlos den ganzen Winter über so bleiben. Gutes Heu ist immer zur freien Verfügung zu geben; und Zweige sollten auch im Winter regelmäßig angeboten werden. Die Fütterung von stärkehaltigem Futter (Kartoffeln, Getreide) sollte auch im Winter nur gelegentlich erfolgen. Vor allem bei sehr tiefen Temperaturen und in Aussengehegen kann man etwas Getreide zufüttern, auch eine gekochte und zerquetschte Kartoffel, mit etwas Getreideschrot oder ein Kanten schimmelfreies, hartgetrocknetes Brot kann angeboten werden. Immer aber sollten die Heuration und die Hackfrüchte, Kohl und Äpfel die Hauptnahrung sein und ständig zur Verfügung stehen!

Besondere FütterungBearbeiten

Ausgewachsene Tiere, die keine Leistung bringen müssen, kommen mit oben beschriebener Fütterung gut aus, ohne das sie Mangel leiden. Trächtigen Häsinnen sollte man während der Trächtigkeit aber etwas Leistungsfutter anbieten, damit sie Reserven anlegen können und weil im letzten Drittel der Trächigkeit die Föten schnell wachsen. Am Besten, man gibt ihnen zu jeder Fütterung eine Körnergabe, bestehend aus Weizen, Gerste und Hafer, und zwar so viel, wie sie in ein paar Minuten fressen. Zu hohe Getreidegaben führen schnell zu Verfettung und Verdauungsproblemen. Mit den entsprechenden Reserven können die Häsinnen auch sehr große Würfe gut ernähren, verfettete Tiere können aber auch Geburtsschwierigkeiten bekommen. Hier muß man also sorgfältig darauf achten, nicht zu viel des Guten zu tun! Ähnlich ist es bei den Jungtieren: Ab etwa der 3. bis 4. Lebenswoche beginnen sie, aus der Höhle zu kommen und mit zu fressen. Da sie in den ersten Tagen nur in der Nähe des Höhleneinganges bleiben, sollte ihnen hier als erste Nahrung frisches Heu angeboten werden. Während der nächsten Tage legt man ihnen dann zusätzlich entweder Möhrenstückchen (Winterfütterung, nach und nach mit Rüben, Sellerie usw. ergänzt) oder krautige Wiesenpflanzen vor (Sommerhalbjahr). Besonders geeignet sind Löwenzahn, Spitzwegerich, Sauerampfer und junges Gras und Klee. Ein paar Tage später können sie dann auch Laub bzw. Knospen mit den Erwachsenen Tieren mit fressen. Zumindest den Jungtieren sollte man möglichst in den ersten Tagen kein nasses Grünzeug geben, ist ihre Verdauung doch gerade in dieser Zeit sehr anfällig. Nasses Grünzeug wird schneller verschluckt und nicht so intensiv gekaut wie trockenes! Kraftfutter sollte in dieser Zeit aber für die Jungtiere nicht erreichbar sein! Sie werden ja noch gesäugt und erhalten damit alle notwendigen Stoffe von der Mutter bzw. vom normalen Futter. Körnergaben würden da nur die Verdauung überlasten. Sind die Jungtiere mit etwa 8 Wochen entwöhnt und legt man keinen Wert auf eine schnellstmögliche Gewichtszunahme, muß kein Kraftfutter zugefüttert werden, wenn abwechslungsreiches Grünfutter aus Garten oder Ödland zur Verfügung steht. In Gehegehaltung kann es allerdings von Vorteil sein, ihnen regelmäßig kleine Gaben Körner oder hartes Brot zu geben, um die Tiere z.B. an bestimmte Plätze zu gewöhnen, damit man sie dort einfangen oder für die Nacht in kleinere, raubtiersichere Bereiche locken kann. Später im Jahr geborene Würfe brauchen allerdings eine kleinere Menge an Zufütterung von Getreide, da der Nährstoffgehalt des Grünfutters im Spätsommer immer niedriger wird und die Tiere mangelernährt werden könnten. Teilweise kann man das aber auch ausgleichen, indem jetzt die ersten Ernteabfälle (z.B. Möhrenlaub) bzw. frühe Äpfel, Birnen, Fenchel usw. in kleineren Mengen vorgelegt werden. Möchte man die jungen Kaninchen allerdings zu einer Schnellmast füttern, so ist eine tägliche Kraftfuttergabe natürlich notwendig. Allerdings muß man sich im Klaren sein, das das weder artgerecht noch ökologisch sinnvoll ist. Auch sind die Tiere durch hohe Kraftfuttergaben anfälliger für Verdauungskrankheiten und Würmerbefall.

Potente Rammler, die im Jahr 1-3 mal zur Deckhäsin gebracht werden, brauchen keine spezielle Fütterung, für sie reicht die o.g. Grundfütterung aus. Sollten Zuchtrammler dagegen öfter zur Zucht zugelassen werden, ist es günstig, sie im zeitigen Frühjahr mit etwas Kraftfutter aufzubauen und die Gabe von einer extra Ration Petersilien- oder Sellerielaub kann hilfreich sein, um die Befruchtungsrate zu verbessern. Zu diesem Zweck muß man Wurzeln dieser Pflanzen im Haus vortreiben. Derart vorgezogenes Grünzeug ist auch für Häsinnen anregend, wenn man sehr zeitig im Frühjahr Jungtiere haben möchte. Man kann damit die Aufnahmebereitschaft (Brünstigkeit) der Tiere etwas fördern.

Häsinnen, die keine Jungtiere mehr säugen, werden noch 1-2 Wochen mit ihrer Kraftfutterration versorgt, damit sie sich noch etwas erholen können. Danach reicht die normale Grundversorgung. Wenn man sie noch einmal zulassen möchte, füttert man sie auch bis zum erneuten Decken mit etwas Kraftfutter weiter.

FütterungstechnikBearbeiten

Wenn es sich einrichten lässt, sollte man früh als erstes frisches Heu füttern. Die Verdauung wird durch den verstärkten Speichelfluß angeregt, weil das rohfaserreiche Heu stärker gekaut wird als Grünzeug. Man kann also sehr gut das Heu füttern, die Tiere beobachten (Gesundheit, Fresslust), die Futternäpfe und/oder Raufen säubern usw., danach das Gras mähen (im Sommer) oder die Hackfruchtportion (im Winter) vorbereiten. Haben die Tiere eine Weile Heu gefressen, kann das Saftfutter gegeben werden. Die gleiche Prozedur wird am Abend durchgeführt. Es muß so viel Heu gegeben werden, das es bis zum nächsten Morgen reicht, da die Tiere auch nachts fressen müssen. Wenn Kraftfutter gegeben wird, ist es am günstigsten, dieses in einem extra Napf zu geben, weil sie es zuerst fressen wollen und das andere Futter aus dem Napf werfen, wo es dann schnell verschmutzen kann, wenn z.B. Möhrenstücke und Körner im gleichen Napf liegen.


NachzuchtBearbeiten

Kaninchen können prinzipiell ganzjährig brünstig und damit trächtig werden. Allerdings ist die Brünstigkeit nicht immer gleich ausgeprägt. Im Winterhalbjahr kann es vorkommen, das sie sich nicht decken lassen wollen und dem Rammler ausweichen oder sogar verbeißen. Sinnvollerweise lässt man Kaninchen erst im zeitigen Frühjahr decken. Die erhöhte Tageslichtmenge und Temperatur führt dazu, das die Häsin aufnahmebereit wird. Man kann das auch etwas stimulieren, indem man den Tieren vorgezogenes frisches Grünzeug vorlegt. Dazu eignet sich Sellerie- und Petersilienlaub, aber auch Löwenzahn oder Chicorre, welche man im Keller bzw. in wärmeren Räumen vorziehen kann. Kaninchen sind ca. 30-31 Tage trächtig. Wenn man also die Jungtiere ab etwa Ende April mit Grünfutter anfüttern möchte, um sie nicht erst noch von Winter- auf Sommerfütterung umzustellen, ist die beste Zeit zum Decken Anfang März. Werden die Jungen Anfang April geworfen, sind sie Ende April in der Lage, das vitaminreiche junge Grünfutter zu fressen. Zum Decken bringt man den Rammler zu den weiblichen Tieren. Sind die Weibchen brünstig, werden sie sich sehr schnell decken lassen, wenn sie vor dem Rammler weglaufen oder ihn gar verbeißen, so nimmt man ihn wieder aus dem Stall/Gehege und versucht es ein paar Tage später noch einmal. Zwangsdeckungen, die noch oft gemacht werden, sind abzulehnen! Oftmals bringen diese nämlich keinen Nachwuchs, oder nur eine geringe Anzahl Jungtiere. Kann die Häsin sich dagegen den Deckzeitpunkt aussuchen, ist die Befruchtungsrate viel besser. Beim Deckvorgang, der nur wenige Sekunden dauert, findet der Eisprung bei der Häsin statt und man kann davon ausgehen, das der Deckakt erfolgreich war, wenn der Rammler mit einem kurzen Schrei oder Knurren seitlich von der Häsin „fällt“. Ist die Häsin dagegen nicht deckbereit, zeigt sich das darin, das sie den Rammler nicht das Hinterteil entgegen reckt beim Deckversuch, sondern versucht, ihm zu entkommen oder gar zu beißen. Nach dem Decken nimmt man den Rammler wieder aus dem Stall. In einer Gehegehaltung, wo Rammler und Häsinnen gemeinsam gehalten werden, erübrigt sich der Eingriff durch den Menschen natürlich, da die Tiere sich aus dem Weg gehen können und somit die Häsinnen selbst den Deckzeitpunkt und damit die optimale Zeit selbst bestimmen. Das kann sogar soweit gehen, das mehrer Häsinnen ihren Zyklus abstimmen und gleichzeitig brünstig werden können.

War der Deckvorgang erfolgreich und hat die Häsin „aufgenommen“, ist also trächtig, fängt sie nach etwa 2-3 Wochen an, sich Haare auszurupfen. Das ist noch kein Nestbau, aber schon ein Anzeichen. Ab jetzt kann etwas Kraftfutter zugefüttert werden. Sollte keine Befruchtung stattgefunden haben, merkt man dies oft daran, das sie einige Tage nach dem Decken unruhiger sind, Einstreu zerfressen oder eine Art losen Einstreuhaufen bauen. Jetzt könnte der Zeitpunkt gekommen sein, wo sie noch einmal gedeckt werden könnte und man setzt noch einmal den Rammler dazu.

In der vierten Trächtigkeitswoche nimmt der Bauchumfang zu und die Häsin fängt oft schon an, ein Nest in einer Ecke bzw. Höhle zu bauen. Dazu nimmt sie Stroh und Heu ins Maul und baut daraus ein rundes Nest. Dieses polstert sie mit ausgerupften Bauchhaaren aus. Unerfahrene Junghäsinnen bauen aber oft erst im letzten Moment ein Nest, das auch noch sehr nachlässig wirken kann. Ja, es ist sogar schon vorgekommen, das sie von der Geburt überrascht wurden und die Jungen einfach in einer Ecke geworfen wurden. Das kann natürlich dazu führen, das die Jungen erfrieren, weil die Häsin sich nur um die Jungen kümmert, die in einer Höhle liegen. Deshalb ist es wichtig, in der Zeit der letzten Trächtigkeitstage oft nach der Häsin zu schauen, wenn sie das erste Mal trächtig ist. So kann man notfalls eingreifen und ein „Notnest“ bauen und evtl. irgendwo herumliegende Jungtiere einzusammeln und ins Nest zu legen. Im Allgemeinen kommt das aber nicht oft vor. Sollte eine Häsin allerdings auch beim zweiten Wurf kein ordentliches Nest bauen, so sollte mit dieser nicht weiter gezüchtet werden. Hat die Häsin ordnungsgemäß geworfen, sollte man das Nest in den ersten Tagen einmal täglich kontrollieren. Es kann vorkommen, das ein oder 2 Jungtiere die Geburt nicht überstehen und sterben. Um zu verhindern, das diese toten Tiere im Nest verwesen, sollte das Nest kontrolliert werden. Man sieht dann auch, ob alle Tiere satt werden (gefüllte, runde Bäuche) und mobil sind. Bei sehr großen Würfen kann es vorkommen, das ein, zwei Jungtiere sehr klein und schwach sind, weil sie nicht ausreichend in der Mutter ernährt werden konnten. Solche Tiere sind im Interesse einer gesunden Nachzucht und der anderen, normal entwickelten Tiere, auszusondern und schmerzlos zu töten, da diese meistens Kümmerlinge bleiben oder später sterben. Acht gesunde Jungtiere sollte eine Häsin aber problemlos ernähren können. Selbst Würfe mit 10 Jungen wurden meistens noch gut aufgezogen. Sind nach einer Woche alle Jungtiere gesund und nehmen an Gewicht zu, braucht man sich im Allgemeinen nicht weiter um die Jungen kümmern.

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